Wie jedes Jahr hat auch 2016 einige IT-Trends zu bieten. Wir präsentieren Ihnen vier der diesjährigen Trends.

Sicherheit und Risiko: „Zero Trust“

2016 steht unter dem Motto „Misstrauen als Leitmotiv“. Die immer weiter steigende Zahl an Angriffen auf Computernetzwerke sowie die damit verbundene Komplexität der Angriffe, welche immer weiter zunimmt, erfordern immer mehr Investition in Sicherheit, sowohl aufseiten der Unternehmen als auch im Anwenderverhalten. Das Vertrauen innerhalb des eigenen Computernetzwerks ist merklich reduziert und die Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen nehmen stetig zu.

3D-Druck

Des Weiteren blüht der 3-D-Druck auf. Wo die Technik vorher nur zu Zwecken der Prototyp-Erstellung genutzt wurde, hält sie nun auch Einzug in die Fertigung und hat merkliche Auswirkungen auf unternehmensinterne sowie unternehmensübergreifende Prozesse. Das Anwendungsgebiet des 3-D-Druckers dehnt sich immer weiter aus und auch die eingesetzten Materialien werden laufend erweitert.

Zum Profil von metalurgiamontemar0

Bildquelle: metalurgiamontemar0@Pixabay / Lizenz: CC0 1.0

Augmented Reality

Während in den letzten Jahren eher die Virtual Reality im Mittelpunkt stand, holt Augmented Reality dieses Jahr deutlich auf. Hierbei handelt es sich um eine Kombination von wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realität, die realen Wahrnehmungen werden also durch Darstellungen ergänzt.

Der große Vorteil, welchen die AR bietet, ist die vielseitige Nutzung. Eingesetzt in Lagern oder auch bei Montagen konnte eine merkliche Verbesserung des Arbeitsprozesses festgestellt werden. Und auch im Kundenservice ist die Nutzung der neuen Realität nicht neu. Einige Unternehmen setzen bereits auf die Möglichkeit, im Kamerabild Objekte einzublenden und dadurch ein möglichst originalgetreues Bild zu schaffen.

Intelligente Maschinen

Maschinelles Lernen bezeichnet die Fähigkeit künstlicher Systeme, aus Situationen Wissen zu erzeugen sowie einen allgemeinen Zusammenhang herzustellen und diesen im weiteren Verlauf anwenden zu können. Um diese Fertigkeit zu verbessern, wird andauernd an dem sogenannten „Deep Learning“ gearbeitet, die Technik, welche maschinelles Lernen möglich macht.

Intelligente Assistenten haben mit Siri, Google Now und weiteren Anwendungen schon lange Einzug in unser alltägliches Leben gefunden und bieten große Vorteile: Neben einer sich immer verbessernden Erkennung von Situationen und individuellen Bedürfnissen dienen intelligente Assistenten auch der Entlastung und gestalten bestimmte Prozesse einfacher. Diese Fähigkeit soll auch in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

SHARE ONShare on FacebookTweet about this on TwitterGoogle+